Annika Ernst aus „Der Bergdoktor“: Wie Kältebäder und Sport ihre Form nach 40 verändert haben

„Der Bergdoktor“-Star Annika Ernst spricht über Eisbaden, Sport und warum sie sich mit 43 fitter fühlt als je zuvor.

Wie Annika Ernst aus Der Bergdoktor sich fit hält

Die Schauspielerin der Serie „Der Bergdoktor“, Annika Ernst, wirkt derzeit so energiegeladen und fokussiert wie selten zuvor, wie die Redaktion von compakt.de berichtet unter Berufung auf joyn.de. Eine klare tägliche Routine, körperliche Herausforderungen und konsequente Arbeit an sich selbst haben spürbare Ergebnisse gebracht, die sie offen mit der Öffentlichkeit teilt.

Körperliche Fitness als Teil des Berufs

Seit 2021 steht Annika Ernst regelmäßig für die Serie „Der Bergdoktor“ vor der Kamera und hält gleichzeitig eine Form, die kaum zu übersehen ist. Der Schauspielberuf verlangt Ausdauer, Konzentration und körperliche Einsatzbereitschaft, weshalb Sport für sie längst mehr ist als ein Hobby. Mit 43 Jahren zeigt Ernst ein Trainingsniveau, das oft mit deutlich jüngeren Kolleginnen und Kollegen verbunden wird.

In den sozialen Netzwerken gibt die Schauspielerin regelmäßig Einblicke in ihre Workouts und erreicht damit ein aktives Publikum. Unter den Beiträgen finden sich sowohl klassische Trainingseinheiten als auch Szenen, die besondere Aufmerksamkeit erregen. Dazu gehört ein Auftritt auf ihrem Berliner Balkon im Badeanzug – bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt.

Eisbaden als Energiequelle

Kälteanwendungen gehören seit Längerem zu Ernsts Alltag, und sie ist überzeugt, dass genau diese Praxis ihr Wohlbefinden entscheidend verändert hat. Für sie geht es dabei nicht um eine Demonstration von Härte, sondern um einen bewussten Weg, körperliche und mentale Balance zu halten. Die Konfrontation mit der Kälte gebe ihr einen starken inneren Impuls und ein Gefühl der Kontrolle über den eigenen Körper.

Im Interview mit dem Magazin Bunte erklärte die Schauspielerin, dass der Körper bei diesen Routinen vermehrt Endorphine, Serotonin, Adrenalin und Noradrenalin ausschüttet. Diesen „Hormoncocktail“ bezeichnet sie als Grund für ihr stabiles Glücksgefühl. Die Reaktionen ihrer Follower ließen nicht lange auf sich warten: Unter den Videos sammelten sich zahlreiche Kommentare voller Anerkennung und Respekt für ihre Disziplin.

Mehr als nur Kälte: ein ganzheitliches Trainingskonzept

Annika Ernst aus „Der Bergdoktor“: Wie Kältebäder und Sport ihre Form nach 40 verändert haben
Foto aus Instagram

Trotz der großen Aufmerksamkeit für das Eisbaden beschränkt sich Ernsts Sportprogramm keineswegs auf Kältereize. In weiteren Videos zeigt sie ein abwechslungsreiches Training aus Boxen, Yoga, Fitnessstudio und regelmäßigem Joggen. Diese Mischung hält den Körper leistungsfähig und beugt einseitigen Belastungen vor.

Eine weitere wichtige Rolle in ihrer Veränderung spielte eine persönliche Entscheidung: Annika Ernst setzte die Antibabypille ab. Dies beschreibt sie als Gefühl innerer Befreiung und betont, dass die Veränderungen nicht nur körperlich, sondern auch emotional spürbar waren. Die Kombination aus Bewegung, bewussten Entscheidungen und einem klaren Rhythmus wurde für sie zum Schlüssel eines stabilen Zustands.

Ein Lebensgefühl jenseits der 20

Heute spricht Annika Ernst ruhig und selbstbewusst über sich selbst. Sie sagt, dass sie grundsätzlich immer ein zufriedener Mensch gewesen sei, den aktuellen Lebensabschnitt jedoch als besonders harmonisch empfinde. Ihr heutiges Glücksgefühl übertreffe sogar das, das sie mit 20 Jahren kannte.

Radikale Umbrüche oder extreme Experimente sucht die Schauspielerin nicht. Sie weiß genau, was ihrem Körper und ihrer Psyche guttut, und bleibt konsequent auf diesem Weg. Genau diese Haltung macht sie zu einem Beispiel bewusster Selbstfürsorge – und nicht zu einer weiteren flüchtigen Fitnessgeschichte aus den sozialen Medien.

Gerade im Winter rückt neben körperlicher Aktivität auch das Thema Schlaf in den Fokus – und die Frage, warum er oft nicht erholsam wirkt.