Planetenparade 28. Februar 2026: So beobachten Sie das Himmelsereignis in Deutschland

Am 28. Februar 2026 stehen sechs Planeten am Himmel. So beobachten Sie die Planetenparade in Deutschland – mit Tipps und Uhrzeiten.

Planetenparade 28. Februar 2026: So beobachten Sie das Himmelsereignis in Deutschland

Am 28. Februar 2026 bietet sich in Deutschland eine außergewöhnliche Gelegenheit für Himmelsbeobachter. Gleich sechs Planeten – Merkur, Venus, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun – stehen gleichzeitig am Abendhimmel. Eine solche Planetenparade 2026 ist selten und sorgt für großes Interesse bei Astronomie-Fans,  diе compakt.de berichtet.

Etwa eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang beginnt das Zeitfenster für die beste Sicht. Gegen 18:30 Uhr lohnt sich der Blick besonders.

Was bedeutet Planetenparade?

Eine Planetenparade entsteht, wenn mehrere Planeten aus Sicht der Erde entlang der sogenannten Ekliptik erscheinen. Sie bilden keinen perfekten Strich, sondern einen sanften Bogen am Himmel.

Ein Wissenschaftsjournalist erklärt:

„Die Planeten stehen nicht exakt in einer Linie, sondern wirken durch unsere Perspektive so angeordnet.“

Das Sonnensystem bewegt sich in einer flachen Scheibe um die Sonne. Deshalb erscheinen die Planeten entlang dieser gedachten Linie.

Planetenparade 28. Februar 2026: So beobachten Sie das Himmelsereignis in Deutschland
Planetenparade 28. Februar 2026: So beobachten Sie das Himmelsereignis in Deutschland

Welche Planeten sind sichtbar?

Vier Planeten lassen sich grundsätzlich mit bloßem Auge erkennen:

  • Venus
  • Jupiter
  • Saturn
  • Merkur

Die Sichtbarkeit unterscheidet sich jedoch stark.

Jupiter gilt aktuell als der auffälligste Planet. Er steht hoch im Osten nahe den Sternen Castor und Pollux im Sternbild Zwillinge. Venus hingegen zeigt sich tief im Westen und wird im Verlauf des Februars immer besser sichtbar.

Saturn geht relativ früh unter und bleibt schwächer. Merkur erscheint hell, aber sehr niedrig über dem westlichen Horizont.

Uranus und Neptun: Nur mit Teleskop

Die äußeren Planeten Uranus und Neptun sind deutlich schwieriger zu erkennen. Ein Fernglas oder Teleskop erleichtert die Beobachtung erheblich.

PlanetSichtbarkeitHinweis
Uranusmit Fernglas gut sichtbarhoch am Himmel
Neptunnur mit Teleskopsehr schwach, nahe Saturn

Ein Hobby-Astronom berichtet:

„Wer zuerst Saturn findet, kann in seiner Nähe Neptun entdecken – Geduld ist entscheidend.“

Die Konstellation wirkt spektakulär. Doch sie verlangt Vorbereitung. Und einen klaren Himmel.

Beste Beobachtungsbedingungen in Deutschland

Die beste Uhrzeit für die Planetenparade am 28. Februar 2026 liegt etwa 30 bis 60 Minuten nach Sonnenuntergang. Ein freier West- und Südwesthorizont ist entscheidend.

Wichtige Tipps zur Beobachtung:

  • Standort mit wenig Lichtverschmutzung wählen
  • Fernglas bereithalten
  • frühzeitig vor Ort sein
  • Wetterbericht prüfen
  • niemals direkt in die Sonne schauen

Gerade bei der Nutzung eines Teleskops gilt besondere Vorsicht. Beobachtungen sollten ausschließlich nach vollständigem Sonnenuntergang erfolgen.

Planetenparade 28. Februar 2026: So beobachten Sie das Himmelsereignis in Deutschland
Planetenparade 28. Februar 2026: So beobachten Sie das Himmelsereignis in Deutschland

Warum ist dieses Ereignis besonders?

Solche Planetenkonstellationen 2026 entstehen, weil alle Planeten in einer ähnlichen Ebene um die Sonne kreisen. Wenn mehrere Himmelskörper gleichzeitig sichtbar sind, erscheinen sie entlang derselben Region des Himmels.

Die Parade Ende Februar ist besonders kompakt. Venus und Merkur stehen dicht beieinander, während Jupiter hoch und klar leuchtet.

Ein Astrophysiker fasst zusammen:

„Sechs gleichzeitig sichtbare Planeten sind kein alltäglicher Anblick – vor allem nicht so kompakt.“

Herausforderungen bei der Beobachtung

Die Planetenparade in Deutschland ist zwar faszinierend, aber nicht trivial zu beobachten. Einige Planeten stehen sehr niedrig über dem Horizont und sind nur kurz sichtbar.

Besonders Merkur und Saturn erfordern einen klaren, flachen Horizont ohne Gebäude oder Bäume. Neptun bleibt die größte Herausforderung und ist nur mit geeigneter Optik auffindbar.

Dennoch bietet das Ereignis eine seltene Gelegenheit, das Sonnensystem in seiner Struktur direkt zu erleben. Die Planeten reihen sich entlang ihres gemeinsamen Umlaufpfads auf und machen die Dynamik unseres kosmischen Umfelds sichtbar.

Die Planetenparade am 28. Februar 2026 verspricht ein außergewöhnliches astronomisches Erlebnis über Deutschland. Mit guter Vorbereitung, klarem Himmel und etwas Geduld lassen sich mindestens vier der sechs Planeten mit bloßem Auge erkennen. Wer Fernglas oder Teleskop nutzt, kann sogar Uranus und Neptun entdecken und das seltene Schauspiel noch intensiver erleben.